Der Club von Nebenan
 
40-jähriges Jubiläum
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Der Weg auf die 3 Feld-Tennisanlage am westlichen Stadtrand der Hansestadt ist für Ortsunkundige nicht unbedingt leicht zu finden. Den Swatten Weg über den Kreisel hinaus,entlang an Gärten und dem FKK-Gelände linker Hand findet man bald rechts 3 im Grünen idyllisch gelegene Tennisplätze.Gegründet wurde die Abteilung im November 1974 auf Initiative von Walter Bein, damals Vorsitzender, und vor allem Wilhelm Böttcher, damals Stellvertretender Vorsitzender des Hauptvereins in der Flurstr. und deren Freunden.

Am 16.August 1975 ist die Tennis-Anlage,deren Bau durch erhebliche Eigenleistungen in Form von Arbeitsstunden der Mitglieder sowie mit finanzieller Unterstützung des Hamburger Sportamtes und Hamburger Sportbundes ermöglicht wurde, fertiggestellt und ihren Bestimmungen übergeben worden. Im Wesentlichen hat die Anlage ihr ursprüngliches Aussehen beibehalten: lediglich 1984 wurden die Asphaltplätze in Grandplätze umgewandelt und die Haspa-Baracke (ehemalige Filiale im EEZ) wurde um einen Anbau erweitert. Hier befinden sich jetzt u.a. moderne Duschen.

Die Anlage ist mit einer Beregnungsanlage ausgerüstet. Das Pachtgelände gehört der Stadt, Erweiterungsflächen sind vorhanden. Die Frühjahrsüberholung der Plätze wird von einer Fachfirma ausgeführt - der Spielbetrieb beginnt ca. Mitte April und endet Ende Oktober. Im Winter ruhen alle Aktivitäten - man ist dann zu Gast in den Hallen des Racket Center, beim TuSC Halstenbek,im Happy Sport oder im Stellinger Tennis Center, Kieler Straße. Fast alles wird bei den Luruper Tennisspielern in Eigenregie bewerkstelligt. 5 Stunden Arbeitsleistung pro Saison und Mitglied sind Pflicht - alternativ sind 75 € zu zahlen. Während des Spielbetriebes sorgen sie selbst für das leibliche Wohl. Sind Punktspielmannschaften zu Gast, werden sie bestens und großzügig bewirtet und finden es stets gemütlich.

Die Tennisabteilung des SV Lurup ist eine der kleineren Hamburger Tennis Vereine - ca. 150 Mitglieder, neue Mitglieder können aufgenommen werden! Die Beiträge liegen unter dem Hamburger Durchschnitt.

Stolz ist man auf die Jugendarbeit, die von Übungsleitern aus den eigenen Reihen intensiv geleistet wird. Die Jugend macht ein Viertel der Mitglieder aus - für das Gruppentraining wird eine Pauschale erhoben.


Auszug aus dem Beitrag in der Hamburger Tennis Zeitung 8/95 "Der Club von Nebenan" © H. Kerkhoff, aktualisiert 25.3.2012